Montag, 16. April 2018

Endlich köchelt die Gerüchteküche...

Weitere Vertragsverlängerungen und neue Sponsoren?

Lange war es sehr ruhig in der Eislöwen-Gerüchteküche, doch nun hat "Mutti" wohl zumindest Wasser aufgesetzt. So gilt es als sicher, dass Verteidiger Sebastian Zauner auch in seine 5. DEL2-Spielzeit als Eislöwe gehen wird. Ebenso sollen Gespräche um eine Verlängerung von Stürmer Dominik Grafenthin weit fortgeschritten sein. Auch für den 22-jährigen Stürmer wäre es bereits die 5. Saison in blau und weiß. Beide Spieler haben sich in Dresden gut entwickelt, wenngleich vor allem bei Grafenthin aufgrund zweier Langzeit-Verletzungen der nächste Entwicklungs-Schritt ausblieb. Doch als U-24-Spieler haben beide noch viel Potenzial und sind mittlerweile bereits ein Stück Identität des Profi-Teams. Während Zauner einer der stabilsten und zweikampfstärksten Verteidiger im Kader ist, besticht Grafenthin vor allem durch seine Schusseffizienz. Er schießt nicht viel, trifft aber häufig. Grafenthin ist nur noch einen Step vom wertvollen Torjäger entfernt. Wir sind gespannt, ob sich diese Gerüchte bestätigen werden.

Zudem ist im Zuge des Länderspiels in Dresden auch im Sponsoring-Bereich ein Gerücht befeuert worden, welches vermuten lässt, dass die Westminster Unternehmensgruppe (Immobilien-Unternehmen) auch bei den Eislöwen an einer Partnerschaft interessiert sei. Ob als Premium-Partner oder gar Gesellschafter, ist bislang nicht bekannt. Wir können auch nicht prozentual beziffern, welchen Wahrheitsgehalt das ganze Gerücht hat, halten es aber für spannend. Westminster ist sehr aktiv im Sport-Sponsoring, ist unter anderem Sponsor bei Union Berlin, Hertha BSC Berlin, Chemnitzer FC, Eispiraten Crimmitschau, Dynamo Pardubice, beim Deutschen Eishockeybund, Pferdesport sowie im Männer-Volleyball und wäre damit ein strategisch interessanter Partner. Auch da gilt es aber abzuwarten, was wirklich dran ist und inwieweit das angebliche Interesse auf Gegenseitigkeit beruht. Es genügt zumindest, um bereits wieder von Crimmitschauer Seite irgendwelche Horror-Szenarien an die Wand zu malen, da es dort wohl Ungereimtheiten zwischen Westminster und der Clubführung gegeben hat, was die Machtverhältnisse und Mitbestimmung bei sportlichen Belangen angeht. Das Crimmitschau bei allem Respekt einfach weniger Potenzial für Sponsoren bietet, liegt auf der Hand. Folglich will man wenigstens mitbestimmen, was dagegen in Dresden unter der gerade gewonnenen Macht von Micksch und eines anders gearteten Marktes irgendwie schwer vorstellbar ist. In Anbetracht der ungewissen Zukunft von Heinrichsthaler gab es schon längere Zeit Gerüchte um einen neuen Großsponsor. Warten wir es einfach ab, während im westsächsischen Trailer-Park schon wieder primatös abgesahnt wird. Da ist wohl noch Spekulatius vom Weihnachtsfest übrig... Eglhoaffd...

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