Donnerstag, 26. April 2018

Plus Zwei Minus Eins...

Eislöwen binden "Arbeitstiere", verlieren aber ein Torjäger-Talent!

Die Woche der Vertragsverlängerungen findet bei den Eislöwen seine Fortsetzung. Nach Hanusch und Stefaniszin wurde gleich zwei weitere Eislöwen für ein weiteres Jahr an den Standort gebunden.

Mit Tomas Schmidt wurde der Arbeiter unter den Verteidigern gehalten, der selten auffällig spielt, immer solide verteidigt und die wenigsten Gegentore verschuldet. So war er auch in der abgelaufenen Spielzeit der Dresdner Spieler mit der besten Plus-/Minus-Bilanz. Der Deutsch-Tscheche geht bereits in seine vierte Saison in blau und weiß, ist eine verlässliche Größe im Abwehrverbund und ein einwandfreier Charakter im Teamverbund. Wichtig wäre, dass Schmidt die Dauer seiner kleinen Wackelphasen weiter minimieren kann und damit noch konstanter auf Topniveau spielt. Gelingt ihm das, ist er einer der solidesten Abwehrspieler der DEL2 und steht den Eislöwen weiterhin gut zu Gesicht.

Zudem bleibt auch Allzweckwaffe Steven Rupprich dem Club erhalten. Der mittlerweile 29-jährige Flügelstürmer zählt seit 4 Jahren zu den festen Größen im Kader und ist nicht mehr wegzudenken. Der Routinier überzeugt lieber mit Leistung als durch Worte und beweist nicht nur auf dem Eis eine echte Bindung zum Standort. Unter Steer hat er jüngst auch seinen Torriecher entdeckt und lieferte mit 13 Toren und 17 Vorlagen seine beste Saison der bisherigen Karriere ab, was zeigt, dass Rupprich immer noch Entwicklungspotenzial aufweist. Rupprich ist ein defensivstarker Stürmer mit Allround-Fähigkeiten, kann Flügel, Zentrum und den Verteidiger-Part besetzen und füllt jede Rolle, die ihm zugedacht wird, zu 100 Prozent aus. Die Nummer 11 ist ein Sinnbild für Arbeitsmoral und dadurch ebenfalls ein wichtiger Faktor für das Klima einer Mannschaft.

Ein Stürmerkollege, der wie Rupprich seit 4 Jahren für die Eislöwen auf Torejagd geht, wird den Club dagegen verlassen. Dominik Grafenthin hat sich doch etwas überraschend gegen das Vertragsangebot der Eislöwen entschieden und wird auch dank seines österreichischen Passes dem Ruf der EBEL folgen, wo er als 22-jähriger "Einheimischer" gut ins Kader-Punktesystem passt. Sicherlich verspricht sich Grafenthin nach 2 Jahren der Stagnation in der Leistungsentwicklung durch den Tapetenwechsel auch neuen Input und damit einen weiteren Entwicklungsschritt. Wir wünschen Dominik Grafenthin alles Gute und danken ihm für seinen Einsatz in fast 200 Pflichtspielen als Eislöwe.

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