Freitag, 13. April 2018

Wad(d)e hadde dudde da?!

Eislöwen besetzen bereits die zweite Importstelle...

Ein namentliches Mitglied des MacLeod-Clans (Das Wappen, was wir euch heute morgen auf Facebook präsentiert haben) wechselt an die Elbe und verstärkt die Offensive der Eislöwen. Die Rede ist von Wade MacLeod. Es ist schon ein Bißchen Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet nach der Steer-Trennung ein ehemaliger Schützling des Trainers nach Dresden gelotst wird.

Mit Wade MacLeod erhalten die Dresdner einen Topscorer und Torjäger, der zudem ein echter Kämpfer ist. Vor allem abseits des Eises hatte der 31-jährige Kanadier schwere Zeiten zu überstehen. Gleich zwei Krebstumore besiegte MacLeod binnen 3 Jahren (2013 & 2016) und kämpfte sich aufs Eis zurück um weiter seinen Traum vom Eishockeyprofi zu leben. Mit Erfolg. Auch in Frankfurt zeigte der Mann mit der Lieblingsnummer 19 in der aktuellen Saison seine Stärken, punktete beständig, traf zahlreich und verzichtete natürlich auf Treffer gegen Dresden. In den Playoffs erwischte er jedoch keine gute Phase, blieb erstmals punktlos und scheiterte im Halbfinale mit dem amtierenden Meister Frankfurt an Bietigheim.

Nun wechselt Wade MacLeod zu den echten Löwen auf dem Eis und bringt starke Voraussetzungen mit, auch in Dresden erfolgreich Eishockey zu spielen und das Team als Stütze zu tragen. Hold Fast - Bleib standhaft! MacLeod prägt diese Maxime des MacLeod-Clans, bewusst oder nicht, wie kein Zweiter und ist nicht nur spielerisch, sondern vor allem auch charakterlich eine absolute Verstärkung für Dresden.

Der Flügelstürmer aus Coquitlam kann auf insgesamt über 250 Profispiele in AHL und ECHL verweisen und lieferte stets starke Scoringquoten. In 114 DEL2-Pflichtspielen brachte er es bislang auf beeindruckende 62 Tore und 55 Assists (117 Punkte). Besonders seine Torquote ist hervorzuheben und dürfte den Eislöwen helfen, die Abschlussschwäche der letzten Saison zu bekämpfen. MacLeod ist zudem prädestiniert für Powerplaysituation und Penalty-Shootouts, weiß aber auch in Unterzahl zu überzeugen.

Offensiv sind die Eislöwen damit bereits mit 3 ausgewiesenen Torjägern bestückt und dürften auf dem Flügel mit Davidek, Reed und MacLeod mehr Durchschlagskraft entwickeln können als zuletzt. Wir sagen Herzlich Willkommen in Dresden Wade MacLeod.

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