Donnerstag, 3. Mai 2018

Nummer 5 (b)le(i)bt...

Dresden ist einfach "Zaunerland"!

201 DEL2-Pflichtspiele für Dresden und doch noch ein U-Spieler. Sebastian Zauner ist das Musterbeispiel für die gute Ausbildung und Weiterentwicklung eines Nachwuchsspielers. Auch wenn der Berchtesgadener in der letzten Saison erstmals defensiv ein kleines Minus kassierte, ist er insgesamt einer der konstantesten Verteidiger der Liga, robust im Zweikampf und mit 23 Jahren bereits einer der erfahrenen Cracks in der Liga.

Mit der Weiterverpflichtung machen beide Seiten nichts falsch. Dresden bindet eine Identifikationsfigur an den Standort, behält einen jungen Verteidiger mit viel Potenzial und Zauner kann weiterhin in dem Umfeld spielen, was ihm ermöglicht hat zum gefragten Profi aufzusteigen. Eine Win-Win-Situation, zumal Dresden und Zauner nach höherem streben und nach der ernüchternden letzten Spielzeit in die Erfolgsspur zurückkehren möchten.

Zauner hat in der abgelaufenen Spielzeit vor allem offensiv mehr Verantwortung übernommen, sein Passspiel verbessert, jedoch wie das gesamte Team im defensiven Positionsspiel unsicherer agiert als zuvor. Der Defender, der seine Ausbildung in der renommierten Red Bull Akademie in Salzburg genossen hat, ist einer der ehrgeizigsten und fittesten Akteure im Eislöwen-Kader und noch lange nicht am Zenit seiner Leistungsfähigkeit angekommen. Mit seinen läuferischen Fähigkeiten passt er perfekt zum Molling-Stil und sollte auf dem Eis erneut eine wichtige Rolle einnehmen. Wir wünschen auch für die 5. Saison im Eislöwentrikot viel Erfolg und eine verletzungsfreie Spielzeit.



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